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Steffi Böttger
Steffi Böttger

Günter de Bruyn

Eine Ehrung


 

Allein sieben informelle Mitarbeiter sind in dem Kapitel „Streng geheim“ zu zählen, in dem Günter de Bruyn vom Versuch der Staatssicherheit berichtet, ihn als IM „Roman“ zu werben und für Spitzeldienste innerhalb des Schriftstellerverbandes der DDR einzusetzen.
Günter de Bruyn, 1926 in Berlin geboren, u.a. Lion - Feuchtwanger-, Thomas - Mann- und Heinrich - Böll-Preisträger, erregte seit Erscheinen seines Romans „Buridans Esel“ (1963) stetiges Aufsehen.
Aus seinen Essaysammlungen „Jubelschreie, Trauergesänge. Deutsche Befindlichkeiten“ (1990), „Deutsche Zustände“ (1999), seinem Lebensbericht „Vierzig Jahre“ (1996), aus dem oben erwähntes Kapitel entstammt, der Rede zur Ehrendoktorenverleihung der Berliner Humboldt-Universität (1999) sowie dem Bericht Joachim Walters „Sicherungsbereich Literatur“ (1996) entstand das Porträt des „großen Zauberers“ (FAZ) - eines der klarsten und unbestechlichsten Zeugen der DDR.

 

Steffi Böttger - Rezitation