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Steffi Böttger
Steffi Böttger

Publikationen

Autorin zahlreicher Kulturstadtführer des Lehmstedt Verlages Leipzig.
Weitere Informationen dazu hier...

 

 

 

Wolfgang Natonek

Sächsische Lebensbilder

darin: Wolfgang Natonek (1919-1994)


Gerald Wiemers (Hrsg.) Sächsische Lebensbilder. Band 7 Leipziger Lebensbilder. Der Stadt Leipzig zu ihrer Ersterwähnung vor 1000 Jahren. 1015–2015 

Diesen Sonderband der Sächsischen Lebensbilder widmet die Historische Kommission der Sächsischen Akademie der Wissenschaften der Stadt Leipzig zu ihrem Gedenken an die Ersterwähnung vor 1000 Jahren.

Erschienen im Steiner Verlag, 2015 580 S., 39 s/w Abb.,Gebunden ISBN 978-3-515-11145-4, 74,00 Euro

 

 

 

 

 

Hans Natonek, Biographie

Für immer fremd

Das Leben des jüdischen Schriftstellers Hans Natonek


Ein Leben wie ein Roman, aber ohne happy end: Nach langjährigen Recherchen in europäischen und amerikanischen Archiven legt Steffi Böttger die erste Darstellung der außergewöhnlichen Biographie von Hans Natonek (1892-1963) vor, der wie Franz Kafka, Max Brod, Franz Werfel und Egon Erwin Kisch dem Milieu der Prager deutsch-jüdischen Literatur entstammte. Als Feuilletonist und Romancier zählte er zu den renommierten Schriftstellern der Weimarer Republik. Seine Essays erschienen in allen großen Zeitungen und Zeitschriften, seine Romane wurden von Thomas Mann und Joseph Roth begrüßt. Als er 1933 als Feuilletonchef der „Neuen Leipziger Zeitung“ entlassen, seiner Staatsbürgerschaft beraubt und mit Berufsverbot belegt wurde, begann eine achtjährige Flucht, die ihn über Prag und Paris 1941 in die USA führte, wo er sich vergeblich um eine Fortsetzung seiner literarischen Laufbahn bemühte und schließlich völlig vergessen in der Wüste von Arizona starb.

Für ihre Darstellung konnte Steffi Böttger erstmals die beiden umfangreichen Nachlaß-Teile in Berlin und Albany, NY, auswerten und sie um zahlreiche Briefe und Dokumente aus Archiven in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ergänzen. Als intime Kennerin des publizistischen und literarischen Werkes von Hans Natonek ausgewiesen, bildet ihre umfassende und differenzierte Rekonstruktion von Leben und Werk einen gewichtigen Beitrag zur Geschichte des literarischen Lebens in Deutschland und im Exil.

Steffi Böttger: Für immer fremd. Das Leben des jüdischen Schriftstellers Hans Natonek
Erschienen im Lehmstedt Verlag, Leipzig
248 Seiten mit 38 Abbildungen 12,5 x 20,3 cm, Festeinband, Schutzumschlag, Fadenheftung ISBN 978-3-942473-75-0 19,90 Euro (D), 20,90 Euro (A), 24,90 sFr
 

 

Hans Natonek, Letzter Tag in Europa

Hans Natonek: Letzter Tag in Europa

Gesammelte Publizistik 1933-1963


1935 mußte der jüdische Schriftsteller und Journalist Hans Natonek Deutschland verlassen. Zunächst in seiner alten Heimatstadt Prag, dann in Paris im Kreis seines Datenschutz und Freundes Joseph Roth lebend, erreichte er nach einer dramatischen Flucht quer durch Frankreich und über die Pyrenäen den rettenden Hafen von Lissabon und konnte eines der letzten Schiffe nach New York besteigen, wo er im Januar 1941 eintraf. Im zweiten Band der Publizistik Hans Natoneks kommt nun der Flüchtling, der Ausgestoßene zu Wort. Seine Texte aus dem Exil, beginnend 1935 und nur wenige Tage vor seinem Tod 1963 in Tucson / Arizona endend, beschwören eindringlich die Vernunft wieder herauf, von der Europa vollständig verlassen zu sein schien. Viele unter Pseudonym veröffentlichte Texte zum politischen Zeitgeschehen aus dem "Prager Tagblatt", der "Neuen Weltbühne" und dem "Neuen Tagebuch" können erstmals zweifelsfrei ihm zugeordnet werden. Unveröffentlichte Texte aus seinen Nachlässen in Berlin und Albany, die immer wieder das Thema Flucht, Vertreibung und Exil zum Thema haben, ergänzen das Bild eines zutiefst hoffnungs- und heimatlosen Autors, dem zuletzt sogar die deutsche Sprache abhanden kam.

Hans Natonek, Letzter Tag in Europa
Gesammelte Pubizistik 1933-1963
Herausgegeben von Steffi Böttger
Erschienen im Lehmstedt Verlag, Leipzig
280 Seiten, 12,5 x 23 cm, Festeinband, Fadenheftung
Vergiffen. Keine Nachauflage geplant.

 

 

Hiddensee. Inselspaziergänge

Hiddensee. Inselspaziergänge

Dat söte Länneken – unterwegs im Paradies in der Ostsee


Hiddensee, die »Perle der Ostsee« oder auch das »Capri des Nordens« genannt, zog schon in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts Scharen von Naturliebhabern, Ruhesuchenden und Künstlern an. Idyllisch der größeren Insel Rügen vorgelagert, bietet Hiddensee neben langen Sandstränden, seiner Heide und dem Hochland eine Vielzahl von sehenswerten kulturgeschichtlichen Orten.
Ob in Kloster das Gerhart-Hauptmann-Haus oder die kleine Inselkirche, im Hochland der Leuchtturm oder in Vitte die Blaue Scheune – die bis heute autofreie Insel ist auch und gerade für kulturinteressierte Urlauber ein Paradies.
Die Spaziergänge führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Hiddensees, zu Fuß oder mit dem Fahrrad – natürlich mit den nötigen Pausen, um die Hiddenseer Gastlichkeit zu genießen.
»Hiddensee ist eines der lieblichsten Eilande, nur stille, stille, daß es nicht etwa ein Weltbad werde!« (Gerhart Hauptmann)

Steffi Böttger: Spaziergänge auf Hiddensee, Dat söte Länneken – unterwegs im Paradies in der Ostsee, erschienen im Lehmstedt Verlag, Leipzig
64 Seiten mit 71 farbigen Abbildungen, 1 Karte 12 x 20 cm, Broschur
ISBN 978-3-942473-56-9, 5,00 Euro (D)

 

Hans Natonek, Im Geräusch der Zeit

Hans Natonek: Im Geräusch der Zeit

Gesammelte Publizistik 1914-1933


In mehr als 2000 Zeitungsartikeln hat Hans Natonek ein vielschichtiges Bild des politischen und kulturellen Lebens der Weimarer Republik gezeichnet. Seine scharfen Glossen und Kommentare, die zahllosen Theater-, Buch- und Filmkritiken und Reisefeuilletons, seine großen Reportagen und die engagierten politischen Leitartikel bewegten Leser im ganzen deutschen Sprachraum. Die Ausgabe eröffnet erstmals einen Zugang zum Werk des großen Feuilletonisten und Republikaners, der wie Kafka, Kisch, Werfel und viele seiner Zeitgenossen der Prager deutsch-jüdischen Kultur entstammte.

Hans Natonek (1892 bis 1963), Schriftsteller und Journalist, 1917-1933 Redakteur und Feuilletonchef in Leipzig, Emigration nach Prag, Paris, New York, ab 1944 Tucson, Arizona

 

Pressestimmen:
»Natoneks Texte bereiten geistigen Genuß. Die Ausgabe läßt des Kritikers Herz höher schlagen«  (Sächsische Zeitung)

»Ob es über Chaplin geht, den Kapp-Putsch oder Remarque - das fabelhaft gestaltete Buch, historisches Dokument und literarischer Schatz in einem, bietet eine reiche Bildungsreise durch Deutschlands tollste Jahre« (Die Zeit)

»Die Textauswahl ist eine schöne Einladung, um das Werk und das Leben dieses großartigen Feuilletonisten zu entdecken.« (Mitteldeutscher Rundfunk)

Hans Natonek, Im Geräusch der Zeit
Gesammelte Pubizistik 1914-1933
Herausgegeben und kommentiert von Steffi Böttger
Erschienen im Lehmstedt Verlag, Leipzig
432 Seiten, 12,5 x 23 cm, Festeinband, Fadenheftung
Vergiffen. Keine Nachauflage geplant.

 

Hans und Wolfgang Natonek, Briefwechsel

Hans Natonek - Wolfgang Natonek

Briefwechsel 1946-1962


Zwei Lebensläufe des 20.Jahrhunderts. Der Vater: Hans Natonek, vielgerühmter Journalist und Romanautor, muß aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins Exil gehen und verbringt den Rest seines Lebens - schwerkrank und vom Literaturbetrieb vollkommen vergessen - in Tucson, Arizona. Sein Sohn: Wolfgang Natonek, in der ersten Nachkriegszeit Vorsitzender des Studentenrates der Leipziger Universität, wird 1948 vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet und zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, von denen er acht Jahre in Haft verbringen muß. Der Briefwechsel ist ein bewegendes Dokument für die Kraft und den Mut, den Überlebenswillen und die Unbeugsamkeit in schier ausweglosen Lagen. Eine deutsche Familiengeschichte besonderer Art.

Wolfgang Natonek (1919 bis 1994), seit 1945 Mitglied der LDPD, 1947/48 Vorsitzender des Studentenrates der Leipziger Universität, 1948 zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt, 1956 Entlassung und Übersiedlung nach Göttingen, ab 1960 Gymnasiallehrer

 

Pressestimmen:
"Spannend wie ein Krimi." (Ulrich Faure, Buchmarkt Janurar 2009)

"Dank des gründlichen Vorwortes von Steffi Böttger erfährt der Leser viel von den familiären Hintergründen..."
(Brigitt von Maltzahn, Süddeutsche Zeitung, 2. Juni 2009)

"Jeden, der es noch nicht gewusst haben sollte, lehrt dieses Buch: Die Ereignisse, aus denen unsere Gegenwart hervorging, versinken niemals im Dunkel. Wir tragen sie in uns, und wenn wir begreifen sollen, wie das Heute entstand und was wir vom Morgen erwarten dürfen, sollten wir uns ihrer erinnern."
(Sabine Brandt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Juni 2009)

"Ihre Korrespondenz ist am Ende ein verstörendes Zeitdokument über erlittenes Unrecht und nachwirkendes Leid."
(Christina Onnasch, Mitteldeutsche Zeitung, 4. Juli 2009)

"Einen seltenen Geschichtsunterricht bietet der „Briefwechsel 1946-1962 ... ein erschütterndes Buch über die Nachkriegszeit."
(Roland Mischke, Südkurier, 30. Juli 2009)

"Beide, Vater und Sohn, waren zumal im Westen ziemlich vergessen, bis die Leipziger Schauspielerin Steffi Böttger ihre Forschungsfunde im Lehmstedt Verlag vorgestellt hat... es ist also eine deutsche Familiengeschichte, die einem beim Lesen den Atem nehmen kann... Ein Briefwechsel, der noch viel mehr ist als nur eine Einführung in die jüngste deutsche Geschichte." (Elisabeth von Tadden, ZEIT, 8. April 2010)

Hans Natonek, Wolfgang Natonek: Briefwechsel 1946-1962
Herausgegeben und kommentiert von Steffi Böttger
Erschienen im Lehmstedt Verlag, Leipzig
Fundstücke. Band 2, 160 Seiten, 12 Abbildungen,16x24 cm, Festeinband, Fadenheftung
Vergiffen. Keine Nachauflage geplant.


Wolfgang Natonek in Briefen und Vorträgen

Idealismus und Widerstand

Wolfgang Natonek in Briefen und Vorträgen


in "Ohnmacht der Studentenräte? - Wolfgang Natonek und die Studentenräte nach 1945 an der Universität Leipzig", Leipziger Universitätsverlag, 2010

 

Pressestimmen:
Was damals passierte und wie heftig die staatlichen Eingriffe bis weit in die 1950er Jahre hinein waren, um die alte bürgerliche Universität in eine "sozialistische Kaderschmiede" umzuformen, das ist auch im Band 3 der fünfbändigen "Geschichte der Universität Leipzig" sehr ausführlich beschrieben worden. Dass dabei nicht nur die sowjetische Besatzungsmacht die Entscheidungen fällte, hat schon Steffi Böttger in ihrem Band zu den Briefen von
Wolfgang und Hans Natonek sehr genau herausgearbeitet.
Es kommt hier in diesem Band wieder zur Sprache.
Leipziger Internet Zeitung, 22.01.2011, Ralf Julke

 

Wolfgang Natonek - Freiheit und Verantwortung

Widerstand um jeden Preis?

Der Idealist Wolfgang Natonek


in: Wolfgang Natonek - Freiheit und Verantwortung,
Leipziger Universitätsverlag, 2011